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15.08.2010

Hoher Besuch zur Kräuterweihe

Weihbischof Dr. Johannes Kreidler zelebriert den Festgottesdienst zu Mariä Aufnahme in den Himmel

Sehr gut besucht war die schön geschmückte Wallfahrtskirche in Flochberg zum Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel. Weihbischof Dr. Johannes Kreidler aus Rottenburg und Pfarrer Hubert Klimek zelebrierten den Festgottesdienst mit Kräuterweihe.

Bericht und Bild von GÜNTER OTT


Weihbischof Dr. Johannes Kreidler (links am Altar) und Pfarrer Hubert Klimek (daneben) beim Gottesdienst.
Bopfingen-Flochberg. Viele Christen, nicht nur aus der Kirchengemeinde Mariä Heimsuchung Flochberg, feierten am Sonntag mit Weibischof Dr. Johannes Kreidler Mariä Aufnahme in den Himmel. „Das ist ein Zeichen der Verbundenheit des Bischofs aus Rottenburg mit unserer Kirchengemeinde“, freute sich Pfarrer Hubert Klimek. Für den Weihbischof war es selbst eine große Freude mit dabei zu sein. „Es ist schön, dass Sie in so großer Zahl gekommen sind, um diesen Gottesdienst mitzufeiern“ begrüßte er die vielen Besucher.
Nach der Kräuterweihe, die der Weihbischof vornahm, erfreute der katholische Kirchenchor „Cantemus“ aus Kirchheim die Gottesdienstbesucher unter anderem mit dem Vortrag „Sancta Maria“. Die Leitung hatte Paul Hug.
In seiner Predigt stellte Dr. Johannes Kreidler Marias Aufnahme in den Himmel in den Mittelpunkt. Im Fest Mariä Himmelfahrt werde gefeiert, dass Maria zu dem heimkehrt, der in ihrem Leben schon immer Heimat gewesen sei. „Mariä Himmelfahrt zeigt uns, Maria ist von ihrem Wesen her bei Gott dabei“. Viele Menschen würden in der heutigen Zeit nicht mehr den Sinn ihres Lebens erkennen. Sie sorgten sich nur um die Sicherheit ihrer Existenz. Ihr Leben gleiche einer großen Anspannung und Anstrengung. In einem immer dichteren Kommunikationsnetz könne man heute mit allem und jedem kommunizieren. „Man kann drin sein im Leben, aber man ist nicht selbst drin“, predigte der Weibischof weiter. Es käme jedoch darauf an, das Herz des anderen zu erreichen. Begegnungen von Herz zu Herz seien der Schlüssel zu einer Beziehungsgesellschaft, die mehr wert sei als eine reine Leistungsgesellschaft. „Nicht nur am heutigen Fest können wir bewusst zum Himmel aufblicken, denn im Himmel liegt unsere Erlösung“, sagte er am Ende.
„Schön, dass Sie den Weg hierher gefunden haben“, bedankte sich Pfarrer Hubert Klimek beim Weihbischof und wünschte ihm viel Freude bei seinem weiteren Dienst. Neben „Cantemus“ gestalteten Stefan Hahn-Dambacher an der Orgel und Fabian Saur auf der Trompete den Gottesdienst feierlich mit. Danach verkauften die Ministranten ihre schön gebundenen Kräutersträuße und die Kirchengemeinde Mariä Heimsuchung Flochberg bat im Sonnenschein zum Stehempfang vor der Kirche. Viele Menschen nahmen die Gelegenheit war, noch mit Weibischoff Kreidler persönlich ins Gespräch zu kommen.
 

© Schwäbische Post 15.08.2010                                                                               weitere Bilder hier klicken

   
14.09.2009


„Maria ist die Mitte der Kirche“

Wallfahrtsfest in Flochberg mit Weihbischof Thomas Maria Renz – Festgottesdienst gut besucht

Am vergangenen Wochenende hat die Kirchengemeinde Mariä Heimsuchung Flochberg ihr jährliches Wallfahrtsfest gefeiert. Es geht auf die wiederholte Erscheinung Mariens und die wunderbare Heilung des kranken Knaben Wilhelm Wintzerer im Jahr 1582 zurück. Den Festgottesdienst am Sonntag zelebrierte Weihbischof Thomas Maria Renz aus Rottenburg.


von Gabi Neumeyer

Den Festgottesdienst in der Wallfahrtskirche in Flochberg am Sonntag zelebrierte
Weihbischof Thomas Maria Renz aus Rottenburg. (Foto: gne)

Bopfingen/Flochberg. Viele Pilger vom Härtsfeld, aus dem Sechtatal und dem Ries waren dazu teils in langen Fußmärschen nach Flochberg gekommen. Zusammen mit Gläubigen aus der gesamten Seelsorgeeinheit Ipf füllten sie an diesem strahlenden Herbstmorgen die Wallfahrtskirche bis auf den letzten Platz. Für die gelungene musikalische Umrahmung sorgte der Kirchenchor aus Ebnat, ebenso verliehen die Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine dem Festgottesdienst weiteren Glanz.
„Maria, die Mutter unseres Herrn, ist die Hilfe der Christen, ein Zeichen der Hoffnung und des Trostes“, sagte Pfarrer Hubert Klimek bei der Begrüßung. Weihbischof Renz sprach in seiner Predigt über die Tradition der Kirche, Maria besonders in den Monaten Mai und Oktober zu verehren. Als dritten marianischen Monat fügte er die Zeitspanne zwischen dem 15. August, Mariä Himmelfahrt, und dem 15. September, dem Fest der Schmerzen Mariens, mit insgesamt fünf großen Marienfesten hinzu.
„Über Maria bekommen viele Gläubige einen ganz persönlichen Zugang zu Gott,“ beschrieb er die Anziehung der Mutter Gottes für viele Gläubige. Die Menschen kämen zur Mutter Gottes mit ihren Schmerzen und Sorgen, genauso wie mit ihren Freuden und Hoffnungen, so Weihbischof Renz weiter. Dadurch erführen sie Trost und gingen gestärkt nach Hause. Die Rolle Marias in der Kirche ist für Weihbischof Renz eine zentrale. „Maria ist die Mitte der Kirche“, sagte er. Die Kirche sei ein lebendiger Leib – mit Jesus als Haupt, den Christen als lebendige Glieder und Maria als dem Herz.
Im Anschluss an des Festgottesdienst trafen sich die Gläubigen in großer Zahl zum gemeinsamen Mittagessen im Festzelt, wo sie von vielen Helfern der katholischen Kirchengemeinde aufs Beste bewirtet wurden.
Der Nachmittag begann mit Gebet und Gesang in der Wallfahrtskirche. Zum feierlichen Marienlob mit eucharistischem Segen sang der katholische Kirchenchor Kirchheim.
Bereits am Samstagabend hatte das Wallfahrtsfest mit dem Rosenkranzgebet und einer Eucharistiefeier mit anschließender Lichterprozession seinen stimmungsvollen Anfang genommen.

   
Erschienen: 05.08.2009


Bild: Gerhard Schmid zeigt auf den stattlichen Hochaltar der Wallfahrtskirche Flochberg.
 

Als Ausflugsziel bietet sich die Wallfahrtskirche Flochberg an. Die kleine Kirche ist ein Kleinod in unserem Raum. Mit ihrem schmucken Hochalter ist sie auch ein besinnlicher Ort der Ruhe und Besinnung.

(BOPFINGEN-FLOCHBERG/sz) Als die Ruine Flochberg noch eine stattliche Burg war, erschien am heutigen Standort der Wallfahrtskapelle, an Pfingsten 1582, Georg Winzerer eine Erscheinung einer Frau. Er hatte zuvor seinen kranken Sohn Wilhelm auf den Roggenacker gebracht. Dann verschwand die schöne Frau und von dieser Stunde an war der Knabe gesund und von seinen epileptischen Anfällen geheilt.

An der Stelle, wo die Frau gestanden hat, ließ Georg Winzerer eine eichene Säule mit dem Bild der Erscheinung aufstellen. Diese steht heute noch hinter dem Hochaltar der Wallfahrtskirche in Flochberg. An gleicher Stelle auf dem "Roggenacker" sind weiter viele Gebete erhört worden. So wurde über dem Ort der Erscheinung 1613 eine Kapelle errichtet.
Die Schar der Wallfahrer wurde immer größer, so entschloss man sich um die Kapelle eine große Kirche zu errichten. Baumeister Johann Ulrich Trientl von Wien baute in den Jahren 1741 bis 1746 die Wallfahrtskirche "Unserer lieben Frau vom Roggenacker". Der Grundriss der Kirche hat die Form eines griechischen Kreuzes. Den Auftrag gab Johann Friedrich Graf von Wallerstein. Die Kirche ist 30 Meter lang, 19 Meter breit und das Kirchenschiff misst eine Höhe von 15 Metern. Führungen durch die Kirche machen heute Gerhard Schmid und Albin Hasenmüller.
In der Kreuzkapelle neben dem Altar hängen Votivtafeln als Dank für Genesung. "Viele Gläubige und Kranke suchen Zuflucht in unserer Kirche", sagt Pfarrer Hubert Klimek. Sie erwarteten jedoch keine Wunder, sondern schöpften Kraft und Mut. Die Gottesdienste in der Wallfahrtskirche sind immer gut besucht. An Hochfesten ist die Kirche brechend voll, bis zu 500 Besucher sitzen und stehen in der Kirche.
Papst Benedikt XIV. hat 1749 angewiesen, acht bis neun Wochen nach dem Fest "Mariä Geburt" in Flochberg Wallfahrt zu feiern. In diesem Jahr findet sie am 13. September mit Weihbischof Thomas Maria Renz statt. Am Samstag beginnt das Fest mit einer Lichterprozession um die Wallfahrtskirche.

Von unserem Mitarbeiter
Günter Ott

   
vom 16.09.2008
Bild: Festgottesdienst in der Flochberger Wallfahrtskirche
Bild: Festgottesdienst in der Flochberger Wallfahrtskirche

Gläubige füllen Wallfahrtskirche

Zahlreiche Gläubige sind am Sonntag in die Flochberger Wallfahrtskirche zum Festgottesdienst mit Domkapitular Hubert Bour gekommen. Die Wallfahrt geht auf eine Marienerscheinung im Jahre 1582 zurück.

BOPFINGEN-FLOCHBERG (pm) Zur festen Tradition hat sich das alljährliche Wallfahrtsfest in Flochberg entwickelt. Gläubige aus der ganzen Region kamen zur Wallfahrt. Schon am Samstag war bei der Eucharistie die kleine Wallfahrtskirche sehr gut besucht. Im Anschluss marschierten die Fahnenabordnungen der Flochberger und Schloßberger Vereine ein, begleitet von einer Lichterprozession zum Kriegerdenkmal.

  vom 15.09.2008

Die Wallfahrt zum Marienheiligtum in Flochberg

In der Wallfahrtskirche bezog Domkapitular in seiner Predigt eindeutig Stellung zur Jungfrauengeburt

Das Flochberger Marienheiligtum und das Wallfahrtsfest haben seit der Einsetzung der Bruderschaft „des heiligsten Herzens Mariä“ am 11. November 1749 nichts an Bedeutung und Beliebtheit verloren. Das zeigte beim diesjährigen Wallfahrtsfest die voll besetzte Wallfahrtskirche. Der Gottesdienst wurde musikalisch feierlich vom Kirchenchor aus Kirchheim umrahmt und von Domkapitular Hubert Bour sowie Pfarrer Hubert Klimek mit dem früheren Pfarrer Anton Riedle sowie Utzmemmingens Pfarrer Wojtaczek zelebriert.


von Gerd Kombartzky

Bopfingen-Flochberg. Ein Blick in den neuen Kirchenführer macht deutlich, dass das einst ursprünglich eintägige Fest seit 1989 bereits am Samstagabend mit einer Lichterprozession rund um die Wallfahrtskirche beginnt. Am folgenden Sonntag findet ein feierlicher Festgottesdienst mit einem namhaften Prediger und den örtlichen Fahnenabordnungen statt.
In diesem Jahr zeigte sich Fahnenträger Horst Müller vom Heimat- und Gemeindeverein Schlossberg besonders stolz, zierte seine Fahne doch ein von Papst Benedikt geweihtes Fahnenband zum Jubiläum der Trachtenwallfahrt in Altötting.
Domkapitular Hubert Bour stellte die Worte „ Empfangen durch den heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria“ in den Mittelpunkt seiner Festpredigt. Die Jungfrauengeburt, so Bour, führe in das Zentrum des christlichen Glaubens. Bour ging in seiner Predigt ins Gericht mit den Skeptikern des Glaubens an die Jungfräulichkeit. Diese würden die Gottesmutter lächerlich machen oder in das biologische Raritätenkabinett der Religionsgeschichte verbannen. Die Kirche lasse sich dadurch nicht beirren, sie bekenne sich weiterhin zu „geboren von der Jungfrau Maria“, so der Domkapitular. Man fühle sich der apostolischen Tradition verpflichtet und bekenne sich auch im aufgeklärten 21. Jahrhundert zu „empfangen durch den heiligen Geist, geboren durch die Jungfrau Maria“.

Einer der Höhepunkte war der Festgottesdienst am Sonntagvormittag. Diesen zelebrierten Domkapitular Hubert Bour sowie die Pfarrer Hubert Klimek, Stanislaus Wojaczek sowie Flochbergs ehemaliger Pfarrer Anton Riedle. In der vollen Kirche sorgte der katholische Kirchenchor Kirchheim unter der Leitung von Paul Hug für den feierlichen Rahmen. Nach dem Festgottesdienst traf sich die Gemeinde im Festzelt neben der Wallfahrtskirche. Zahlreiche Besucher nahmen die Gelegenheit wahr, im Festzelt das Mittagessen einzunehmen. Auch Pfarrer Hubert Klimek und sein Gast, Domkapitular Hubert Bour aus Rottenburg, haben sich dort blicken lassen.

Nachmittags wurde nochmals vor der Kirche gebetet und gesungen. Die Kirche war beim anschließenden Marienlob, das Pfarrer Hubert Klimek abhielt, wiederum sehr gut besucht. Den ganzen Sonntag herrschte ein gemütliches Miteinander. Kaffee und Kuchen wurden gereicht und am Spätnachmittag gab es Vesper. Der neue Kirchenführer über die Wallfahrtskirche Flochberg kam bei den Gästen gut an. Gerhard Schmid, stellvertretender Vorsitzender der katholischen Kirchengemeinde Maria Heimsuchung Flochberg, freute sich über das große Interesse am Kirchenführer. Er hat die zahlreichen Informationen und Bilder in fast zweijähriger Arbeit zusammengetragen.
 

Einzug in die voll besetzte Wallfahrtskirche in Flochberg.

 


 

vom 12.09.2008
Bild: Pfarrer Hubert Klimek (links) und Gerhard Schmid präsentieren die neuen, informativen Kirchenführer vor dem Altar.
Bild: Pfarrer Hubert Klimek (links) und Gerhard Schmid präsentieren die neuen, informativen Kirchenführer vor dem Altar.

Kirchenführer erklärt Wallfahrtskirche

Rechtzeitig zum bevorstehenden Wallfahrtsfest am Samstag und Sonntag, 13.und 14.September, ist der Kirchenführer über die Wallfahrtskirche Flochberg fertig geworden. Die Geschichte der Wallfahrt sowie die des Bauwerkes werden darin eindrucksvoll dokumentiert.

BOPFINGEN-FLOCHBERG (ott) "Jetzt haben wir endlich auch was für die Wallfahrer", freute sich Pfarrer Hubert Klimek. Aber nicht nur diese können sich ab sofort umfassend in dem Kirchenführer über die Wallfahrtskirche Flochberg informieren, denn kaum jemand weiß so genau über die schöne Kirche Bescheid.

Zwei Jahre Arbeit stecken dahinter

Gerhard Schmid, der zweite Vorsitzende der katholischen Kirchengemeinde Mariä Heimsuchung Flochberg, hat die zahlreichen Informationen und Bilder in fast zweijähriger Arbeit zusammengetragen. Im Jahr 2006 begann er mit seinen umfangreichen Recherchen. Sein Weg führte ihn oft nach Harburg, wo er in Schriften des fürstlichen Archivs nach brauchbaren Informationen suchte. Auch die Oberamtsbeschreibung Neresheim von 1862 sowie Bilder und Schriften aus dem Archiv des katholischen Pfarramts Flochberg dienten als Quellennachweis.
Das erste 60-seitige Büchlein über die Wallfahrtskirche ist ab sofort für vier Euro vor dem Gottesdienst und am Wochenende beim Wallfahrtsfest zu erwerben.
Das Wallfahrtsfest beginnt am Samstag, 13. September, um 18 Uhr mit Rosenkranz und Beichtgelegenheit. Nach der Eucharistie um 18.30 Uhr findet die Lichterprozession mit den Fahnenabordnungen der Flochberger Vereine statt. Danach ist gemütliches Beisammensein im Festzelt.

 
Am Sonntag beginnt um 9.30 Uhr der Wallfahrtsgottesdienst mit Domkapitular Hubert Bour aus Rottenburg. Es singt der Kirchenchor aus Kirchheim. Anschließend ist Frühschoppen und Gelegenheit zum Mittagessen im Festzelt. Um 14 Uhr wird vor der Kirche gebetet und gesungen. Das Marienlob beginnt um 14.30 Uhr. Danach gibt es Kaffee und am Spätnachmittag gibt es die Gelegenheit zum Vespern.
 

   

vom 11.09.2007

Großer Tag für Ministrantinnen in Flochberg

Nicht nur für die Katholische Kirchengemeinde Flochberg war es eine besondere Ehre, zum sonntäglichen Pontifikalamt mit Jan Kopiec aus Oppeln einen Weihbischof begrüßen zu können, insbesondere eine Wandergruppe aus Geislingen, die bereits zum 11. Mal das Wallfahrtsfest gemeinsam mit den zahlreichen Gläubigen feierte.
„Maria ist unsere Mutter“, so Hubert Klimek, und hier an diesem heiligen Ort werde sie besonders verehrt. Weihbischof Jan Kopiec gab zu verstehen: „Unabhängig von einzelnen Geheimnissen des irdischen Lebens von Maria, ehren wir heute unsere Mutter im Glauben.“ „Für ihn sei es eine Ehre und Freude, so Weihbischof Jan Kopiec, an den Feierlichkeiten des Wallfahrtsfestes in dieser wunderschönen Kirche zum Roggenacker in Flochberg teilnehmen zu können. Man gedenke nicht nur der einstigen wunderbaren Heilung des kranken Knaben aus dem Jahre 1582, sondern Kopiec versuchte auch, das Verständnis des Glaubens und den Sinn der Heilsgeschichte zu vertiefen, indem er in den Mittelpunkt seiner Predigt die Rolle Marias in den ganzen Heilsgeschichten stellte. „Das mit uns Sein und mit uns Gehen gilt nach wie vor auch heute noch in jeder Lage für unsere begrenzte irdische Zeit und für die Ewigkeit.“
Gottes Wort gehe durch Mark und Bein, scheide die Geister, denn sein Ja ist kein billiges Ja, das es allen recht machen will. Schon allein aus diesem Grund könne die Kirche auch heute nicht zu allem Ja und Amen sagen, auch wenn es heute viele gerne so hätten. Maria und ihr Name komme in die Weltgeschichte als die Person, mit der ein neues Leben, eine neue Perspektive anfange. „Wir aber brauchen heute immer neue Menschen, die auch ja zu Gott sagen, denn der Gehorsam gegenüber Gottes Willen kann und wird uns die wahre Freude bringen“, so Weihbischof Jan Kopiec.
Am Vorabend fand nach der Eucharistiefeier eine Lichterprozession mit den örtlichen Fahnenabordnungen sowie ein gemütliches Zusammensein im Festzelt neben der Wallfahrtskirche statt. Dieses gemütliche Beisammensein nutzte am Sonntag auch Weihbischof Jan Kopiec, ehe er seinen 800 Kilometer langen Heimweg nach Oppeln antrat.
 

vom 10.09.2007

Gläubige feiern in Flochberg Wallfahrtsfest

Zahlreiche Gläubige sind zum Wallfahrtsfest nach Flochberg gekommen. Schon am Samstag begann das Wallfahrtsfest mit Rosenkranz, Beichte und der Eucharistiefeier, die von Pfarrer Hubert Klimek zelebriert wurde. Zum Festgottesdienst am Sonntag zogen die Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine aus Flochberg und Schloßberg, Pfarrer Jan Pyka, Pfarrer Hubert Klimek und Weihbischof Jan Kopiec aus Oppeln (Foto) in die Kirche ein. "Ich bin besonders erfreut, dass Weihbischof Jan Kopiec 800 Kilometer angereist ist, um mit uns das Wallfahrtsfest zu feiern", sagte Pfarrer Hubert Klimek. Nach dem Gottesdienst traf man sich im Zelt neben der Kirche zum Frühschoppen und Mittagessen. go / Foto: Ott

 


Wir danken der Schwäbischen Post und der Ipf- und Jagstzeitung dafür, dass wir die Berichte hier zeigen dürfen.